Uni geht in die Vollen: Erster digitaler Campustag

Die TU Bergakademie Freiberg stellte sich am Samstag im Internet vor. Reinschauen lohnte sich.

Freiberg.

Als großen Erfolg hat Katja Magaschütz, die Verantwortliche für das Studierendenmarketing, den ersten Online-Campustag der TU Bergakademie Freiberg bezeichnet. Ihren Angaben zufolge wurde am Samstag mehr als 1200 Mal die Internetseite aufgerufen. Die 400 Besucher des digitalen Campustages kamen laut Magaschütz vor allem aus der ganzen Bundesrepublik, insbesondere aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern, aber auch aus dem Ausland, zum Beispiel aus Spanien, Indien, Polen und Russland.

Der erste Online-Campustag der TU Bergakademie Freiberg fand am heutigen Samstag statt. Ein erster Test von "Freie Presse" hat ergeben: Mit einem Klick ist der Internetnutzer auf der richtigen Seite. Diese ist einladend und übersichtlich gestaltet. Professor Klaus-Dieter Barbknecht, der Rektor der TU, begrüßt in einem Kurzvideo alle Studieninteressenten und erklärt den Besuchern der Internetseite: "Normalerweise hätten wir Sie sehr gerne alle hier live an der Bergakademie in Freiberg, an dieser Technischen Universität, auf dem Campus begrüßt. Aber wir wissen alle: Zu Coronazeiten ist das schwieriger geworden, und deswegen gibt es ein neues Format", so Barbknecht. Die TU habe eine ganze Menge Informationen vorbereitet. "Als zukünftige Ingenieure, zukünftige Techniker und zukünftige Wissenschaftler in Wirtschaftswissenschaften oder Naturwissenschaften können Sie die Zukunft dieser Welt mitgestalten", sagt der Rektor, der in dem knapp zweiminütigen Video übrigens gut rüberkommt. Er lächelt und sagt, dass die Interessierten sich jetzt informieren und im Herbst nach Freiberg zum Studium kommen sollten.

Es gibt eine interessante gedrehte Campustour und ein recht lustiges Video über das Studentenleben in Freiberg. Auch ein Live-Chat wird angeboten. Zudem finden in virtuellen Räumen Fachberatungen statt, in denen konkrete Fragen zu einzelnen Studiengängen geklärt werden. Fazit: Schüler und ihre Eltern können sich von Zuhause aus einen Überblick über das Studium an der Uni und die Studienangebote verschaffen.

Am frühen Nachmittag schätzte Sabine Schellbach, Dezernentin der Abteilung Marketing und Studienberatung, ein: "Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden und glücklich, dass technisch alles klappt." Und sie fügte hinzu: "Was wir zum Online-Campustag als die kleine Uni in der Kürze der Zeit aufstellen konnten, zeigt die Vorteile unserer Größe und unseres persönlichen Umgangs."

 

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