Ursache für Großfeuer in Zethau steht fest

Der schwere Brand in einem Zethauer Wohnhaus wurde durch fahrlässige Brandstiftung ausgelöst. Ein Bewohner erlitt eine Rauchgasvergiftung.

Zethau .

Fahrlässige Brandstiftung hat das Großfeuer in einem Wohnhaus am Samstagnachmittag in Zethau an der Hauptstraße ausgelöst. "Der Brand wurde durch angebranntes Essen auf dem Herd im Obergeschoss des Hauses und daraus resultierend große Hitze entzündet", gab Polizeisprecher Peter Mahrla am Sonntag auf Nachfrage der "Freien Presse" das Ergebnis der Brandermittler der Polizei bekannt. Diese waren am Sonntagvormittag im Haus gewesen, nachdem auch die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr Zethau ihre Brandwache fast abgeschlossen hatten.

Nach dem Feuer war der 61-jährige Bewohner des Hauses mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden. "Er hatte offenbar lange versucht, den Brand selbst zu löschen, was ihm aber nicht gelungen ist", sagte Polizeisprecher Mahrla. Dabei habe der Mann Rauch eingeatmet und sei verletzt worden. Die Tochter des 61-Jährigen, die bei ihm wohnte, blieb unverletzt. 75 Einsatzkräfte aus mehreren Feuerwehren um Mulda waren am Samstag zu dem Brand in dem Zethauer Wohnaus ausgerückt. Dieses ist nach dem Feuer unbewohnbar. (ar)

 

 

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