Verfahren geht nicht vor 2020 weiter

Freiberg/Chemnitz.

Die Landesdirektion Sachsen rechnet nach eigenen Angaben damit, dass das Verfahren zur Freiberger Ortsumgehung frühestens 2020 wieder aufgenommen werden kann. Derzeit erfolgten weitere umweltfachliche Kartierungen und faunistische Untersuchungen etwa zu Brutvögeln, Fledermäusen, Amphibien und Reptilien. Den von der Behörde am 24. Februar 2010 erlassenen Planfeststellungsbeschluss hatte das Bundesverwaltungsgericht wegen Mängeln im Arten- und Habitatschutz für rechtswidrig und nicht vollziehbar erklärt. Dazu erarbeitete Planänderungen und -fortschreibungen seien abermals vom Bund für Umwelt und Naturschutz beklagt worden. Das Bundesverwaltungsgericht habe das Verfahren daher am 8. Mai 2018 ausgesetzt und dem Vorhabenträger aufgegeben, ergänzende umweltfachliche Untersuchungen durchzuführen und die Planungen entsprechend fortzuschreiben. (tre/jan)

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