Vermieter setzt auf Glasfasernetz

SWG schließt Umstellung auf Telekom ab

Freiberg.

Etwa zwei Drittel aller fast 5400 Wohnungen der Städtischen Wohnungsgesellschaft Freiberg (SWG) haben seit voriger Woche einen Anschluss an das Glasfasernetz der Telekom. "Der Kabelnetzvertrag mit PŸUR läuft aus und es ist uns wichtig, dass unsere Mieter künftig ein Glasfasernetz nutzen können", sagt Konstantinos Apostolopoulos von der SWG. Die Technik bietet höhere Übertragungsraten als bei herkömmlichen Kupfer- oder Antennenkabeln und damit Zugang zum schnellen Internet.

Die Telekom habe in Freiberg etwa 3000 SWG-Wohnungen hauptsächlich auf dem Wasserberg und dem Seilerberg sowie die "Mineralienhöfe" im Stadtteil Friedeburg an ihr Netz angebunden. Die Wohnungsgesellschaft habe die betroffenen Mieter mehrfach auf den Wechsel hingewiesen und ihnen auch mitgeteilt, so Apostolopoulos, dass sie damit selbst einen Vertrag mit einem Anbieter abschließen müssten.

"Wir haben dafür auch bessere Konditionen als bisher herausgehandelt und darüber hinaus einen Einstellservice für die Sender angeboten", fügt der Prokurist hinzu. Zudem sei die eigene Technik-Mannschaft verstärkt worden, um kurzfristig Mietern helfen zu können, die noch nichts unternommen haben: "Ab Dienstag gibt es dort erst einmal kein Bild mehr."

Auch die Wohnungsgenossenschaft Freiberg hat angekündigt, von PŸUR zum Glasfasernetz der Telekom zu gehen. Hier soll der Wechsel zum Jahresende erfolgen - das jedoch gleich für den Gesamtbestand von rund 5000 Wohnungen. (jan)

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