Warten auf die Anschlussverbindung

Freiberg.

Warten auf die Anschlussverbindung Volontärin Eva-Maria Gey und Praktikantin Carolin Lange (im Bild) arbeiten derzeit in der Lokalredaktion der "Freien Presse" in Freiberg. Beide kommen jeden Morgen mit dem Zug zur Arbeit: Eva-Maria Gey aus Chemnitz, Carolin Lange aus Dresden. In der Serie "Nächster Halt" stellen sie Reisende vor, denen sie auf dem Arbeitsweg nach Freiberg oder auf ihrem Heimweg begegnen. Heute: eine Studentin aus Freiberg.

Lara wartet am Freiberger Bahnhof auf den Zug nach Dresden. Von dort wird sie nach Cottbus weiterfahren, wo sie seit zwei Jahren studiert. In diese Richtung ist die Fahrt sehr entspannt, sagt die Studentin, sie dauert nur drei Stunden. Auf der Fahrt nach Freiberg dagegen liegt der Anschluss schlechter und sie muss eine Stunde am Bahnhof überbrücken. Das Warten nerve sie manchmal am Bahnfahren, meint sie, das Tragen der Maske eigentlich nicht. Natürlich wäre es schöner, wenn man sie nicht tragen müsste, aber es sei schließlich nötig.

Lara fährt regelmäßig mit der Bahn, denn sie ist im Moment deutlich öfter zuhause in Freiberg. Einerseits sei das schön, sagt sie, denn die Heimat gefällt ihr besser als Cottbus. In der Uni ist momentan sowieso alles online und über heimisches Essen und jemanden, der ihr Gesellschaft leistet, freut sich die Studentin natürlich. Aber sie wünscht sich trotzdem, dass ihr Studium bald wieder aktiver wird. Ohne die Präsenzveranstaltungen würde vieles unnötig verkompliziert, und das sei auf Dauer sehr anstrengend.(laca)

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