Warum Großschirma lebenswert ist

Mein Großschirma: Die Stadt und ihre Ortsteile punkten mit Nähe zur Natur - und zur Autobahn. Doch das ist nicht alles.

Großschirma.

Die Stadt Großschirma und ihre Ortsteile Groß- voigtsberg, Hohentanne, Klein- voigtsberg, Obergruna, Reichenbach, Rothenfurth, Seifersdorf und Siebenlehn zählen reichlich 5631 Einwohner. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes hervor. Und die Stadt setzt auf Wachstum. Neue Wohngebiete sind geplant, vorhandene Areale für Häuslebauer werden erweitert.

Im Ringen um Zuzügler kann die Stadt Großschirma beispielsweise mit ihrer reizvollen Umgebung - Wälder, Flüsse und Täler - punkten. Auch die Nähe zu den Autobahnen 4 und 14 ist ein wichtiges Argument. Zudem modernisiert und erweitert die Stadt ihre Kitas. (hh)


Fühlen Sie sich wohl in ihrem Ort? Bewohner der Großschirmaer Stadtteile loben Natur und rührige Vereine - Einkaufsmöglichkeiten gibt es nicht überall

Mario Freiwerth aus Reichenbach: Unser Ort liegt paradiesisch in die Natur eingebettet, man kann Rehe und Eichhörnchen beobachten. Wir leben in einer guten Nachbarschaft, man hilft sich, wo man kann. Ohne Auto ist man jedoch aufgeschmissen. Kein Arzt, keine Gaststätte und langsames Internet. Im Bürgerhaus wird zweimal im Jahr zum Familientanz geladen, die Volkssolidarität organisiert Veranstaltungen für die Senioren. (mer)

Lianne Ufer aus Großschirma: Ich bin hier geboren, liebe die ländliche Ruhe und bin in meiner Wohnung zufrieden. Zum Einkaufen fahre ich mit dem Bus nach Großvoigtsberg und nach Freiberg, die Verbindungen sind gut. Einen Arzt und eine Apotheke haben wir auch im Ort, zu beiden kann ich zu Fuß gehen. Die Busverbindung entlang der Bundesstraße 101 macht vieles leichter, man gelangt so in die Nachbarorte. (mer)

Jan Kunze aus Kleinvoigtsberg: Kleinvoigtsberg ist ein schmucker Ort mit einem aktiven Ortsverein, der Veranstaltungen wie Hexenfeuer, Sommerfest, Weihnachtsbauglühen und auch Ausfahrten mit dem Bus organisiert. Straßen, Sitzecken und Blumenrabatten werden nur sehr selten gepflegt, der Wanderweg entlang der Mulde nach Hohentanne ist seit dem letzten Hochwasser unpassierbar. (mer)

Fotos: Eckardt Mildner (5)

Monique Tränkner aus Siebenlehn: Am Markt in Siebenlehn haben wir Bäcker, Fleischer und eine Apotheke. Der Normamarkt ist auch zu erlaufen. Unser Romanusbad, von einem sehr aktiven Verein geführt, nutzen wir gern privat und auch für unsere Kindergartenkinder. Die lernen hier schwimmen, legen ihre Seepferdchenprüfung ab und wenn sie zur Schule kommen, können sie schwimmen. Das ist einfach wunderbar. (mer)

Arndt Mühlberg aus Seifersdorf: Der Heimatverein im Ort organisiert viele Veranstaltungen. Der Treff im Mehrgenerationenhaus "Alte Schule" wird gut angenommen, steht auch für private Familienfeiern zur Verfügung. Für ältere Leute gibt es im Ort keine Einkaufsmöglichkeiten, ein Busshuttle wäre ein große Hilfe. Was mich ärgert ist, dass das Japanische Springkraut am Dorfbach von der Gemeinde nicht eingedämmt wird. (mer)

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