Warum sich die Blicke bereits zum dritten Mal kreuzen

Silber steht im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung in der Nikolaikirche. Aber auch die Fotofreunde nehmen die Wände in Beschlag.

Freiberg.

Die Freiberger Konzert- und Tagungshalle Nikolaikirche verwandelt sich gerade in ein großes Atelier. Erstmals findet hier eine "Kunstwerkstatt Silber" statt. Künstler aus Freiberg und einigen Partnerstädten wollen sich mit dem edlen Metall auseinandersetzen und diverse Objekte schaffen. Diese werden ab Donnerstag der Öffentlichkeit präsentiert. Ab 14 Uhr können Gäste beim Schöpfungsprozess dabei sein. Mit diesem Projekt setzt Freiberg Beziehungen zwischen dem Kunstverein und Künstlern der Partnerstädte fort, die vor über zehn Jahren geknüpft wurden.

Während an den einzeln stehenden Tischen am Montagvormittag bereits intensiv gearbeitet wird, sind einige Mitglieder der Freiberger Fotofreunde dabei, große Pakete in die Halle zu tragen, aus denen sie schließlich 40 große Tafeln holen. Sie finden ihren Platz an den Wänden der Nikolaikirche. Ebenfalls ganz im Sinne der Städtepartnerschaft wird die Ausstellung "Gekreuzte Blicke III" aufgebaut, die ab Freitag, 14 Uhr, besichtigt werden kann.

Wie schon die ersten beiden Ausstellungen gleichen Namens, so ist auch diese eine Gemeinschaftsarbeit der Fotofreunde mit gleichgesinnten Klubs der Partnerstädte. Diesmal sind Amberg, Darmstadt, Delft, Gentilly, Pribram und Walbrzych unter dem Motto "Tradition - Liebe - Zukunft" dabei. "Bei den ersten ,Gekreuzten Blicken' porträtierten die Fotografen aus den anderen Städten Freiberg", erklärt Harald Börner von den Fotofreunden. "Beim zweiten Mal waren wir Freiberger es, die die anderen Orte im Bild festhielten." Diesmal sandten die Fotografen Aufnahmen, die sie von ihren Heimatstädten gemacht haben und präsentieren so ihre ganz persönliche Sicht auf ihre Umgebung.

Gemeinsam mit Andreas Schwinger, Sachgebietsleiter im Amt für Kultur-Stadt-Marketing, habe man im letzten Sommer damit begonnen, die Ausstellung zu organisieren.

Bis Dezember, so waren alle Fotografen aufgefordert, sollten die Bilder in Freiberg angekommen sein. "Vor zwei Wochen habe ich dann die letzten erhalten", erzählt Claus Mildner, langjähriges Mitglied der Fotogruppe, mit einem Schmunzeln. Pro Tafel fanden bis zu fünf Bilder Platz. Nicht alle sind brandaktuell, aber sie geben Auskunft über Entwicklungen und gewähren Rückblicke auf Ereignisse in der Vergangenheit.


Einen Monat für
nur 1€ testen.
Verlässliche Informationen sind jetzt besonders wichtig. Sichern Sie sich hier den vollen Zugriff auf freiepresse.de und alle FP+ Artikel.

JETZT 1€-TESTMONAT STARTEN 
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.