Welterbe-Souvenirs kommen nicht nur bei Touristen gut an

Das Bergbau-Buch und die Beutel von der Montanregion Erzgebirge sind derzeit die Renner. Doch es gibt auch Kaffeebecher und Turnbeutel. Weitere Neuheiten werden gerade ausgetüftelt.

Freiberg.

Wir sind Welterbe: Im Juli vorigen Jahres ist der Welterbetitels an die deutsch-tschechische Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí verliehen worden. Seitdem sind in der Freiberger Altstadt und im Erzgebirge häufiger Touristen und Besuchergruppen unterwegs. Und natürlich wollen viele Gäste ein Andenken an die Montanregion mit nach Hause nehmen. Doch auch Freiberger und Einwohner aus dem Umland und dem Erzgebirge kaufen gern Welterbe-Souvenirs. Die Nachfrage steigt.

In den "Freie Presse"-Shops in Freiberg, Mittweida und Rochlitz ist das Buch "Bergbau - Erde - Mensch" des Journalistenehepaars Eva-Maria und Frank Hommel der Renner, sagt der Geschäftsstellenleiter im Verlagsbezirk Mittelsachsen. Im Gegensatz zu den Welterbe-Souvenirs sei das knapp 300 Seiten umfassende Buch nicht nur in der Bergstadt, sondern auch in Mittweida und Rochlitz gefragt. Sehr beliebt sei auch die Welterbe-Einkaufstasche, gefolgt vom Turnbeutel, dem Aristos-Kaffeebecher aus Freiberger Porzellan sowie Aufklebern. Norbert Schumann fügt hinzu: "Inhaber der Pressekarte können beim Becher und beim Turnbeutel einen Euro und bei der Einkaufstasche 50 Cent sparen."

Laut Anja Fiedler, Leiterin des Amtes für Kultur-Stadt-Marketing, sind auch in der Tourist-Information Freiberg am Schloßplatz Welterbe-Souvenirs sehr gefragt. Derzeit würden Welterbe-Schlüsselbänder und -Buttons kostenlos ausgegeben. Welterbe-Magnete wiederum seien für drei Euro erhältlich. "Und Magnete sind erfahrungsgemäß immer sehr beliebt", sagt Anja Fiedler. Im Angebot der Tourist-Information sei ebenfalls "Bergbau - Erde - Mensch" von Eva-Maria und Frank Hommel, ein Buch über das "Welterbe mit Erz und Seele". Anja Fiedler zufolge sind noch weitere Souvenirartikel geplant, um die "Silberstadt Freiberg im Welterbe" zu vermarkten und der Nachfrage gerecht zu werden.

Souvenirs seien nur ein ganz kleiner Teil des Marketings für das Welterbe, "das jetzt richtig anläuft", betont die Amtsleiterin. "Gerade jetzt befinden wir uns in der Planungsphase zum Welterbezentrum - natürlich gemeinsam mit den anderen Welterbestandorten. Denn auch hier wollen wir zusammengehen - weil wir nicht nur den Titel gemeinsam tragen, sondern wir wollen ihn auch gemeinsam vermarkten."

In der Freiberger "Terra mineralia" gibt es bis auf das Buch "Bergbau - Erde - Mensch" keine speziellen Welterbe-Andenken, sondern nur "allgemeine Souvenirs". Das sagt Luisa Rischer, Pressesprecherin der TU Bergakademie. Zum Bergbau seien im Shop der Mineralienausstellung beispielsweise ein Memory-Spiel und ein Puzzle im Angebot. Zudem könnten die Besucher jede Menge schöne Steine kaufen.


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