Werben für Freiberger Region

Silberschau: Stadt erwartet viele Besucher

Freiberg.

Was bringt die Landesausstellung der Stadt und den Freibergern? "Freie Presse" fragt nach. Heute: Matthias Damm, Landrat in Mittelsachsen.

Wie ist die momentane Situation bei Ihnen, und wie sehen Sie die derzeitigen touristischen Möglichkeiten in Freiberg?

Im Hinblick auf Corona war es zeitweise wieder angespannter, auf ganz Mittelsachsen betrachtet hatten wir in den vergangenen Monaten im Vergleich zu anderen Regionen moderate Infektionszahlen. Die Menschen waren sehr diszipliniert. Die Lockerungen stellen alle vor neue Herausforderungen, die aber bisher sehr gut gemeistert werden. Wir sehen an den Aktivitäten in Mittelsachsen, was es hier für kreative Lösungen gibt. Beispielsweise das Campen mitten in der Innenstadt von Freiberg. Das sind Besonderheiten, und ich hoffe, dass dies viele Menschen anlockt.

Welche Hoffnungen verbinden Sie mit der Landesausstellung?

Die Landesausstellung ist etwas ganz Besonderes. Als es grundsätzlich um einen Austragungsort ging, haben wir uns mit der Stadt gemeinsam für den Standort mit einem tollen Konzept beworben. Wir wurden zweiter, daher freue ich mich, dass man diesen Weg mit den vielen Standorten gewählt hat. Ich bin mir sicher, dass viele Besucher nach Freiberg kommen. Die Umsetzung auf der Reichen Zeche zeigt die Kompetenz im Bergbau über die Jahrhunderte bis heute. Hier wird für die Region geworben, und ich hoffe, dass es den einen oder anderen Besucher anregt, sich intensiver mit dem Montanwesen auseinanderzusetzen und eine der Welterbestätten zu besuchen. Darüber hinaus hat Mittelsachsen in Sachen Industriekultur auch einiges zu bieten. Die ProduktSchau-Ausstellung, die derzeit im Museum in Mittweida gastiert, zeigt regionale Erzeugnisse zwischen Alltagsgegenstand und Industriekultur - made in Mittelsachsen.

Auf welche Weise können Sie die Landesausstellung für sich nutzen?

Sie ist ein weiteres Aushängeschild, die Machart ist modern, spricht viele Generationen an und wirbt für den Landkreis. Ich hoffe, dass es in diesem Jahr zu einem Treffen mit den Partnerlandkreisen kommt. Beispielsweise ist die Schau für die polnischen Freunde aus Gleiwitz sehr interessant, dort besteht ebenfalls eine lange Bergbautradition. wjo

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