Wie geht die Jugendarbeit in der Stadt weiter?

Verein Regenbogenbus stellt im Großschirmaer Stadtrat seine Arbeit vor

Großschirma.

Um den Verein Regenbogenbus und seine Arbeit mit Jugendlichen in Großschirma wird es in der nächsten Stadtratssitzung am 2. März gehen. Dann werden die Stadträte über dieses Thema öffentlich beraten. Das teilte Bürgermeister Volkmar Schreiter (FDP) auf Anfrage von "Freie Presse" mit. Die zuständige Mitarbeiterin des Vereins werde über ihre Tätigkeit berichten und Fragen der Stadträte beantworten.

Vorige Woche hatte der Verwaltungsausschuss der Stadt bereits nichtöffentlich darüber beraten, ob der Verein auch künftig Zuschüsse für seine Jugendarbeit erhält. Ausgangspunkt: In der jüngsten Stadtratssitzung hatte AfD-Fraktionschef Rolf Weigand sein Unverständnis über die Ausgaben von 5200 Euro für den Verein geäußert, die letztlich aber mit dem diesjährigen Haushaltsplan beschlossen wurden. Auch andere Stadträte hinterfragten den Zuschuss kritisch.

Früher existierten im Stadtgebiet bis zu sechs Jugendklubs, derzeit gibt es noch feste Treffs in Siebenlehn und Seifersdorf. Die ursprüngliche Summe, die an den Verein gezahlt wurde, ist bereits reduziert worden. 2014 beliefen sich die Ausgaben noch auf knapp 10.000 Euro. Laut der ersten Stellvertreterin des Bürgermeisters, Margot Schleicher (Freie Liste Reichenbach-Seifersdorf), halfen Mitarbeiter des Vereins den Jugendlichen dabei, für die Treffs Fördermittel zu bekommen.

Das Projekt "Kontrast" des Regenbogenbusvereins mit Sitz in Chemnitz kümmert sich seit 2012 im Auftrag der Stadt um die Jugendarbeit in Großschirma. Seit Oktober ist Diplomsozialarbeiterin und Sozialpädagogin Janine Kromm die Hauptansprechpartnerin. Ihren Angaben zufolge begleitete, unterstützte und beriet "Kontrast" im vorigen Jahr den Jugendtreff "Keks" in Seifersdorf und den Jugendclub Siebenlehn. "Ich stehe mit den Jugendlichen in einem regelmäßigen Austausch", so Janine Kromm.


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