Wie meistern Firmen des Landkreises die Krise?

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Amt befragt Betriebe zu wirtschaftlichen Folgen der Pandemie

Freiberg.

Produktionsausfälle, Soforthilfen und Kurzarbeitergeld auf der einen Seite, Hygienekonzepte, Homeoffice und Quarantäneanordnungen auf der anderen: Corona bestimmt bei vielen mittelsächsischen Betrieben den Alltag und stellt diese vor enorme Herausforderungen. Neben Hotellerie, Gastronomie und Handel haben insbesondere Industrie und Handwerk die Folgen von Auftragsstornierungen, Produktionsengpässen und unterbrochenen Lieferketten zu spüren bekommen.

Welche kurz- und langfristige Folgen die Coronapandemie in der Wirtschaftsregion Mittelsachsen hat, will das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Landkreises mit Hilfe einer Online-Befragung herausfinden. "Gerade in Krisenzeiten ist die Rückkopplung mit den Firmen für uns von enormer Bedeutung", erklärt Lothar Beier, 1. Beigeordneter. "Wir wollen uns vergewissern, wie unsere Unternehmen die Situation einschätzen - vor allem mit Blick auf die Zeit nach Corona." An der anonymen Online-Befragung, die etwa 10 bis 15 Minuten beansprucht, können alle mittelsächsischen Industrie- und Handwerksbetriebe ab sofort bis spätestens zum 9. Juni 2021 teilnehmen. 1200 Unternehmen sind dazu angeschrieben worden.

Auf Basis der Ergebnisse sollen Maßnahmen abgeleitet werden: "Nur wenn wir uns auf die Fakten in Mittelsachsen stützen, können wir passgenaue Beratungs- und Unterstützungsangebote machen, die den Unternehmen vor Ort wirklich helfen", betont Kerstin Kunze, Leiterin des Referates für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung.

Als Anreiz für eine Teilnahme will die mit der Durchführung beauftrage Agentur Maikirschen & Marketing für jeden komplett ausgefüllten Fragebogen je einen Baum für ein regionales Aufforstungsprojekt in Mittelsachsen spenden, so das Landratsamt, das bis Oktober mit ersten Ergebnissen der Analyse rechnet. (fp)www.wirtschaft-in-

mitttelsachsen.de/corona-umfrage

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