Wie weiter mit Windkraftprojekt am Tännicht?

Thema in der Einwohnerfragestunde im Brander Stadtrat angesprochen - OB: Pläne schreiten nicht voran

Brand-Erbisdorf/Langenau.

Die Pläne für Windkraftanlagen am sogenannten Tännicht südlich von Langenau scheinen nicht im Fokus der Öffentlichkeit zu stehen. Dennoch wollte Martin Ferkinghoff am Dienstagabend in der Einwohnerfragestunde im Brand-Erbisdorfer Stadtrat Auskunft zum Stand des Projektes von der Verwaltung.

Nach seiner Meinung schreite das Vorhaben, das auf Langenauer und Großhartmannsdorfer Flurstücken verwirklicht werden solle, voran. "Wie ist der Stand? Welches Mitspracherecht und welchen Nutzen haben die Bürger davon?", stellte er Fragen an die Verwaltung.

Oberbürgermeister Martin Antonow (parteilos) sprach von einer "nicht voranschreitenden Planung". Im Jahr 2016 habe die Stadt ihre Stellungnahme zum Entwurf des Regionalplanes und die darin ausgewiesenen Windstandorte Langenau abgegeben. Der OB Antonow sprach im Stadtrat von einer Online-Beteiligung. Eine Rückmeldung hat es nach seinen Worten nicht gegeben. "Die Anhörung besteht weiterhin", sagte Antonow. Sobald es Ergebnisse gibt, werde man darüber informieren. Die Planung schreite aktuell jedoch nicht voran, so der OB. Zum speziellen Standort am Tännicht äußerte sich der OB am Dienstag im Stadtrat. Etwa 30 Standorte für Windenergie finden sich für Mittelsachsen im Entwurf der Regionalplanes Chemnitz/Erzgebirge, darunter auch in Langenau an der Struth. Das dortige Projekt war im Frühjahr von den Meißner Projektentwicklern, der Firma UKA, vorgestellt worden. Laut UKA waren damals bereits fast drei Viertel der Flurstücke gesichert, die zum Bau notwendig seien. (ar)

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