Windpark: Freiberg fordert Öffentlichkeit

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Freiberg.

Beim geplanten Windpark Kleinschirma sei zu erwarten, dass Schlagschatten und Lärm auch Teile von Freiberg treffen. Wie Oberbürgermeister Sven Krüger (parteilos) weiter sagt, werde die Stadt ihre betroffenen Bürger bei der Wahrnehmung ihrer Interessen unterstützen. Bis Montag seien im Freiberger Rathaus 16 Einwände gegen das Projekt unter anderem aus dem Stadtteil Kleinwaltersdorf eingegangen, so der OB. Die Einsprüche würden ans Referat Immissionsschutz im Landratsamt weitergeleitet: "Damit verbunden ist die Forderung der Stadt Freiberg, dass eine öffentliche Auslegung der Antragsunterlagen erfolgt, damit die betroffenen Bürger ihre Bedenken im Verfahren darlegen und diese Berücksichtigung finden können." Auch wenn die vier Anlagen nicht auf Freiberger Gebiet stehen sollen, strebe die Stadt eine Beteiligung am Verfahren an. (jan)

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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    4
    Lexisdark
    25.03.2021

    @passauf Dann aber Vorsicht bei fast jedem Haus, da gibt's reichlich gefährliches Zeug, was beim Brand in der Gegend verteilt werden könnte. Steinwolle, Glaswolle, Asbest gibt's versteckt im Altbau auch noch, dazu jede Menge Kunststoffe.

    Gleichzeitig ist das Argument mit Schlagschatten und Lärm eine alte Leier, ein leichter Wind ist lauter als der Infraschall, der noch dazu von fast jedem Objekt erzeugt wird. Gerade bei einem Abstand von 1000 Metern. Selbst Schlagschatten ist bei den derzeitigen Modellen deutlich geringer als bei früheren. Außer man schaut natürlich prinzipiell streitlustig zum Windrad, dann stört immer alles.

  • 3
    2
    PassauF
    25.03.2021

    Niemand erzählt welches Risiko wir uns mit dem modernen Riesen- WKA ins Boot holen. Mit den perfldesten Mitteln werden die Gefahren durch Carbon im völlig unbeherrschbaren Brandfall von Gondel und Rotorblättern verheimlicht. In einer 5,5 MW WKA müssen so um die 10 Tonnen CFK(Carbon oder auch Kohlefaser) verbaut sein. Beim Brand der Rotorblätter entstehen daraus Unmengen krebsfördernder Fieser Fasern, die die Umgebung grossflächig verseuchen. Freiberg hat da auch gute Chancen eine ordentliche Brise abzubekommen. Nicht zufällig schweigt die sächsische Politik wie dieses Thema zu 1000 m zur Wohnbebauung passt.