Winterdienst hat bei Schneeverwehungen kaum eine Chance

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Die Winterdienste in Mittelsachsen hatten am Wochenende ordentlich zu tun. In Mittelsachsen gab es am Sonntagnachmittag keine Straßensperrungen. Bei einer Probefahrt ins Erzgebirge gab es dennoch Überraschungen.

Freiberg.

Kampf gegen Schnee und Eis auf den Straßen: Mit 54 Winterdienst-Fahrzeugen, darunter 31 Gefährten von Partnerunternehmen, sind die sechs mittelsächsischen Straßenmeistereien am Wochenende unterwegs gewesen. Laut einer Kreissprecherin wurden allein von Samstagnachmittag bis Sonntagnachmittag rund 445 Tonnen Tausalz verbraucht. In diesem Winter seien bislang rund 10.700 Tonnen Salz benötigt worden. Die Lager seien dennoch gut gefüllt. Die Straßenmeisterei Brand-Erbisdorf sei am Samstag bis 22 Uhr mit zehn Fahrzeugen im Einsatz und am Sonntag seit 4 Uhr morgens im Einsatz gewesen. Von Samstag bis Sonntagnachmittag seien 38 Tonnen Salz verbraucht worden. Deutlich höher lag der Salzverbrauch im Bereich der Straßenmeisterei Hainichen, deren Fahrzeuge durchgängig im Schichtdienst ihre Runden drehten.Dort wurden 118 Tonnen Salz verbraucht. In Döbeln waren es 85 Tonnen Tausalz, in Freiberg 44, in Mühlau 107 und in Rochlitz 53 Tonnen Salz. Die Straßenmeistereien betreuen 262 Kilometer Bundesstraßen, 642 Kilometer Staatsstraßen und 716 Kilometer Kreisstraßen, bei Extremwetterlagen auch rund um die Uhr. "Straßensperrungen gibt es aktuell keine", so die Behördensprecherin.

Eine Probefahrt von "Freie Presse" ergab: Die Straßen in der Freiberger Erzgebirgsregion zeigten sich am Sonntag allesamt befahrbar. Bis Holzhau war ein relativ komplikationsfreies Durchkommen möglich und der Winterdienst allerorts im Einsatz. Gegen Schneeverwehungen konnten aber auch die Winterdienstfahrzeuge nicht viel ausrichten. Besonders schwierig gestaltete sich die Situation auf der Zinnwalder Straße zwischen Frauenstein und dem Ortsteil Burkersdorf. Dort waren die Verwehungen fast flächendeckend vorhanden. Hinzu kam über weite Strecken starker Nebel. Auch die Mittelgebirgsstraße, die vom Abzweig Zinnwalder/Frauensteiner Straße nach Lichtenberg führt, war starken Verwehungen ausgesetzt. In den Ortschaften gestaltete sich der Untergrund häufig sehr glatt und schlierig. Bei angepasster Fahrweise stellte das aber alles kein Problem dar.

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