Wo einst die Hühner gackerten: Linda hat wieder eine moderne Kegelbahn

Nach knapp einjähriger Bauzeit haben die Lindaer ihre sanierte Kegelbahn wieder in Besitz genommen. Während am Außengelände noch einiges zu tun ist (Foto links), präsentieren Mirko Espig, Vorsitzender des SV Linda, und sein Stellvertreter Frank Pfeifer (Foto Mitte von links) stolz die nagelneue Anlage. Elisabeth Erler, Leiterin der Sektion Kindersport, nahm schon mal mit Sohn Finn am Ausschankfenster Platz (unten rechts). Auch ein überdachter Außenbereich, der für Veranstaltungen wie das Vogelschießen genutzt werden soll, ist entstanden (oben rechts). Ein Vereinsraum bietet rund 30 Personen Platz. Das Gebäude, einst Hühnerstall, wurde seit den 1960er-Jahren als erste feste Umkleide genutzt. 1981/82 wurde eine Kegelbahn eingebaut. "Dieser Hühnerstall ist sozusagen die Wiege des organisierten Sports in Linda", meint Vereinschef Espig schmunzelnd. Nach 38 Jahren entsprach die Anlage nicht mehr den modernen Anforderungen. 2014 begannen deshalb die Planungen für eine Sanierung, jedoch wurde lange um die Finanzierung gerungen, wie Mirko Espig erinnert. Landkreis, Stadt Brand-Erbisdorf (je 36.000 Euro) und der Sportverein (18.000 Euro) teilten sich in die Kosten, zudem gab es Fördermittel in Höhe von 90.000 Euro von der SAB. Das Objekt wurde zunächst zurückgebaut und entkernt - bis nur noch die Außenwände übrig blieben. Die Kegler unter Leitung von Frank Pfeifer übernahmen diese Arbeiten. Insgesamt 5136 Stunden stehen als Eigenleistungen der Sportler bei dem Projekt zu Buche. Der SV Linda hat zurzeit 246 Mitglieder in den Sektionen Kegeln, Fußball, Frauensport, Volleyball, Kindersport, Lauf-Rad-Ski und Seniorensport. (mer)

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