Wo Halsbrücke nächstes Jahr investiert

Die ersten Ideen für das Budget für 2021 stehen. Zu den Schwerpunkten gehören der Breitbandausbau, die Schule und die Feuerwehr.

Halsbrücke.

Rund 10,3 Millionen Euro umfasst der Entwurf des Haushaltsplans der Gemeinde Halsbrücke für das nächste Jahr, den die Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung in erster Lesung behandelt haben. Wie Bürgermeister Andreas Beger (CDU) sagt, seien dabei weder eine Kreditaufnahme noch Veränderungen bei den Hebesätzen für die Grund- und die Gewerbesteuer vorgesehen - die Steuersätze sollen also unverändert bleiben. Das Papier soll im November öffentlich ausgelegt und im Dezember vom Gemeinderat beschlossen werden.

"Der Schwerpunkt ist der Breitbandausbau", erläutert das Gemeindeoberhaupt. Reichlich 3 Millionen Euro sind 2021 dafür eingeplant, im Jahr darauf noch einmal fast 1,4 Millionen Euro. Mit deutlichem Abstand folgt auf der insgesamt nahezu 4,2 Millionen Euro umfassenden Liste der Investitionsvorhaben die Waldstraße im Ortsteil Hetzdorf. Hier sind im Budget für 2021 für den Ausbau nahezu 425.000 Euro und für die Straßenbeleuchtung 12.000 Euro veranschlagt.

Auch für den Anbau an die Oberschule in Halsbrücke ist noch einmal Geld vorgesehen. So schlagen die Außenanlagen mit 200.000 sowie die Ausstattung und Ausrüstung mit 40.0000 Euro zu Buche.

210.000 Euro sind für den Bau eines Rad- und Wanderparkplatzes an der ehemaligen Schmalspurstrecke zwischen Niederschöna und Naundorf reserviert. Darüber hinaus sind 140.000 Euro für den Radweg "Am Sportplatz" an der Kreisstraße von Tuttendorf/Conradsdorf nach Falkenberg eingeplant. Zu den weiteren Investitionsvorhaben gehören Parkplätze am Freizeit- und Erlebnisbad in Hetzdorf (10.000 Euro) und eine Trinkwasserleitung zur Freiwilligen Feuerwehr Oberschaar (5000 Euro). Dazu kommen beispielsweise Geräte für den Bauhof, Softwarelizenzen für das Meldeamt und IT-Komponenten für den Online-Zugang zur Verwaltung, das sogenannte E-Government.

Aber auch die Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen machen in Summe fast 460.000 Euro aus. Der größte Posten ist die Pauschalzuweisung für die Instandsetzung der Infrastruktur: Annähernd 130.000 Euro sollen über das Sächsische Finanzausgleichsgesetz in Straßen, Wege & Co. gesteckt werden; weitere 50.000 Euro will die Gemeinde aus Eigenmitteln für Instandhaltungsarbeiten aufbringen.

Für die Feuerwehr sind 77.000Euro für Bekleidung und Schutzausrüstung eingestellt; rund 31.000 davon sollen über Fördermittel abgedeckt werden. Weitere Gelder sind unter anderem für Malerarbeiten und die Erneuerung der Schließanlage im Rathaus (15.000 Euro), den Roten Graben (10.000 Euro) und die Gewässerinstandsetzung generell (10.000 Euro) sowie das Regenrückhaltebecken im Gewerbegebiet "Schwarze Kiefern" (15.000 Euro) vorgesehen. Die Instandsetzung von Dach und Fassade der Kindertagesstätte in Tuttendorf ist mit 45.000 Euro vorgemerkt, 3500 Euro für die Erneuerung der Sanitäranlagen im Mehrzweckgebäude in Conradsdorf. Darüber hinaus sollen 50.000 Euro für die Instandhaltung von kommunalen Gebäuden und Wohnhäusern im Eigentum der Gemeinde aufgewendet werden. 40.000 Euro sollen in die Reparatur des Dachs der VEAB-Halle in Niederschöna fließen.

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