Antrag: Mehr Geld für Feuerwehren

CDU/RBV wollen höhere Pauschale des Landkreises für Kreisverband durchsetzen

Der Kreisfeuerwehrverband soll ab 2019 eine jährliche Finanzspritze von 60.000 Euro vom Landkreis erhalten - bisher sind es 35.000 Euro. Dazu reichte die Kreistagsfraktion von CDU/RBV einen Antrag ein. Nach jetzigem Stand wird auf der Kreistagssitzung am 26.September darüber beraten, so ein Kreissprecher gestern. Laut Jörg Woidniok, Chef der CDU-/RBV-Mehrheitsfraktion, wurde in Gesprächen mit dem Kreisfeuerwehrverband beraten, wie die Arbeit der freiwilligen Feuerwehren besser unterstützt werden kann.

Der mittelsächsische Kreisfeuerwehrverband besteht seit 2009. Er vertritt die Interessen von mehr als 5000 aktiven Feuerwehrleuten und rund 1300 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Einschließlich der Alters- und Ehrenabteilungen gibt es laut Kreisfeuerwehrverbandschef Michael Tatz 8535 Feuerwehrangehörige. Woidniok verweist darauf, "dass der mittelsächsische Verband im Gegensatz zum Trend im Freistaat stabile Mitgliederzahlen verzeichnet und bei den Jugendfeuerwehren sogar eine leicht positive Entwicklung erkennbar ist".

Laut Michael Tatz bemühen sich die Vorstandsmitglieder des Kreisverbandes, möglichst viele Ortsfeuerwehren zu besuchen und Hinweise der Mitglieder vor Ort aufzunehmen. Dieses ehrenamtliche Engagement erfolge zusätzlich zum regulären Feuerwehrdienst. Vorstandsmitglieder sind auch in einer Ortsfeuerwehr aktiv. Künftig solle die Facharbeit stärker in den Fokus rücken. Laut Tatz führt dies zu Mehrbelastungen und erfordert eine bessere Koordination über die Geschäftsstelle. Woidniok: "Hier besteht dringend Unterstützungsbedarf." (hh)

0Kommentare Kommentar schreiben