B-173-Unfälle: Straßenbelag soll untersucht werden

Seit Juni zwei Verkehrstote auf Bundesstraße bei Oberschöna - Unfallkommission prüft die Gefahrenstelle

Die Unfallstelle an der B 173 bei Oberschöna ist zu einem Ort der Erinnerung geworden.

Die Ermittlungen zu dem tödlichen Unfall am vergangenen Donnerstag auf der B 173 vor Oberschöna dauern noch an. Das sagte Steffen Wolf, Sprecher der Polizeidirektion Chemnitz, auf Anfrage der "Freien Presse". Bei dem tragischen Unfall waren eine 28-jährige Frau getötet und ein fünfjähriges Mädchen schwer verletzt worden. Wie es um das verletzte Kind steht, sagte Polizeisprecher Wolf nicht. "Aufgrund von Persönlichkeitsrechten machen wir keine Angaben zum Gesundheitszustand des Kindes", erläuterte er.

Laut Polizei war die Frau aus Richtung Freiberg unterwegs, als ihr Wagen einen Kilometer vor dem Ortseingang Oberschöna auf gerader Strecke aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Dabei erlitt die Fahrerin tödliche Verletzungen. Das mitfahrende Mädchen wurde schwer verletzt. Feuerwehrleute befreiten die Unfallopfer aus dem Auto und sicherten die Unfallstelle ab. Ein Gutachter war vor Ort, um Unfallhergang und -ursache zu untersuchen.

Auffällig: Es war bereits der zweite tödliche Unfall auf einem etwa 100 Meter langen Abschnitt der Bundesstraße binnen zweier Monate. Am 25. Juni kam beim Zusammenstoß eines Opel mit einem Lastwagen für die Autofahrerin jede Hilfe zu spät. Der Trucker wurde laut Polizei leicht verletzt.

Unterdessen hat sich die mittelsächsische Unfallkommission eingeschaltet. Laut Kommissionsmitglied Gabriele Fischer wurde die bestehende Beschilderung als ausreichend bewertet. Jedoch soll zeitnah eine Überprüfung der Griffigkeit des Fahrbahnbelages veranlasst werden. Je nachdem, was diese Messung ergibt, werde die Unfallkommission weitere Maßnahmen einleiten.

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