Zickzack-Vater geht erstmals ins Rennen

Sven Frommhold hat die ersten acht Ausgaben des Spektakels organisiert. Nun macht sich der Zwickauer auf Pneuro-Jagd.

Freiberg.

Damit geht ein jahrelanger Wunsch in Erfüllung. Je näher der 24. August und damit die inzwischen 10. Auflage des Freiberger Fahrrad-Zickzacks (FFZ) rückt, desto größer ist die Vorfreude bei Sven Frommhold, einst "Freie Presse"-Regionalleiter in Freiberg und jetzt in gleicher Funktion in Zwickau. Immerhin ist der 51-Jährige der Vater des Wettbewerbs und organisierte die ersten acht Ausgaben. Nun kann Frommhold erstmals selbst auf die Jagd nach den Pneuros gehen.

Die Idee für das dreistündige Spektakel hatte er vor Jahren von einem Besuch in Hannover mitgebracht. "Dort habe ich mit meinem Sohn auf der Terrasse eines italienischen Restaurants gesessen, an der dauernd Radler mit irgendwelchen Fahrtenbüchern ankamen, die sie sich abstempeln ließen. Und ich überlegte mir, wie so etwas funktionieren könnte", erinnert er sich. Zunächst wollte er die Aktion mit einem Bekannten in Chemnitz im Bereich des langgestreckten Stadtparks machen. Als er aber beruflich nach Freiberg wechselte, wusste er sofort: "Die Stadt ist perfekt für solch einen Wettbewerb: abwechslungsreiches Terrain, nicht zu groß, keine gefährlichen Straßenbahnschienen." Er kann sich noch gut an den Tag der Premiere 2009 erinnern, als das Fahrrad-Zickzack noch Fahrrad-Monopoly hieß: "Bestes Wetter. Mein Gedanke nach dem Aufwachen: Wie gern würde ich selbst mitfahren. Aber ich war ja der Wettkampfleiter." Bei der Organisation habe er sich immer auf viele treue und zuverlässige Partner, Sponsoren und Kollegen verlassen können. Dafür sei er sehr dankbar.


"Ich trete übrigens am 24. August als Einzelstarter für das Pink-Ribbon-Radteam an, für das ich mich seit der ersten Pink-Ribbon-Radtour engagiere. Daher auch mein Radtrikot mit der rosa Schleife", erklärt der Journalist. Bei Pink Ribbon gehe es darum, auf die Wichtigkeit der Brustkrebsvorsorge hinzuweisen und für ein sportlich aktives Leben zu werben, mit dem jede und jeder das Krebsrisiko senken könne. "Im September ist es wieder soweit. Eine aus der Freiberger Region stammende Rennradfahrerin und ich fahren die symbolisch auf die Deutschlandkarte gelegte rosa Schleife ab", so Frommhold, der auf dieser 14-TageTour rund 1800 Kilometer von München über Osnabrück nach Hamburg und weiter über Erfurt zum Ziel Konstanz zurücklegen wird.

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