Zukunftswerkstatt: Freiberg braucht mehr Mut

Das Netzwerk "Freiberg für alle" hat am Samstag zum Workshop eingeladen. Das Ziel: ein besseres Zusammenleben in der Stadt.

Freiberg.

Wie wollen wir in Freiberg miteinander leben? Wie kann man selbst dazu beitragen, etwas zum Positiven zu verändern? Diese Fragen standen am Sonnabend im Mittelpunkt der ersten Zukunftswerkstatt des Netzwerks "Freiberg für alle" in der Petrikirche. Eingeladen waren alle, die das Bündnis unterstützen. Mehr als 70 Leute aller Generationen kamen, die meisten unter ihnen hatten bereits bei der Aktion #gesichtzeigen mitgemacht. Nun hatten sie die Gelegenheit, sich auch persönlich kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen.

Im Juni 2018 war "Freiberg für alle" ins Leben gerufen worden. In verschiedenen Workshops ging es nun darum, wie aus der spontanen Idee etwas Dauerhaftes werden kann. Dazu wurden konkrete Projekte wie der bereits angelaufene Begegnungsmarkt oder neue Wege für die Aktion gesichtzeigen diskutiert. Zugleich wurden Ideen gesammelt, wie man Menschen besser dafür gewinnen kann, sich in ihrer Stadt einzubringen.

Daneben war Raum, Gedanken zum Leben in Freiberg zu teilen und Wünsche zu formulieren. Diese waren so vielfältig wie die Menschen, die zusammen kamen. Immer wieder war jedoch zu hören: Freiberg brauche mehr Mut, auch mal die konventionellen Pfade zu verlassen, weniger "Das geht nicht" und mehr "Lasst es uns einfach versuchen".

Das Netzwerk "Freiberg für alle" zeigte sich mit den Ergebnissen des Nachmittags mehr als zufrieden. "Wir freuen uns, dass so viele Menschen unserer Einladung gefolgt sind und sich so engagiert eingebracht haben", sagte Michael Stahl, der mit seiner Gemeinde die Räume in der Petrikirche zur Verfügung stellte. "Es gab viele Impulse und Ideen, aber es haben sich auch zahlreiche Interessierte gefunden, die künftig selbst bei unseren Projekten mitarbeiten möchten."

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