Zum Schluss doch noch Blaualgen

Erzengler: Das Wasser drohte umzukippen

Die andauernd hochsommerlichen Temperaturen haben dem Naturbad Erzengler nicht nur zahlreiche Badegäste beschert. Auch die gefährlichen Blaualgen haben sich an einigen wenigen Stellen gezeigt. "Ende August drohte das Wasser umzukippen", sagte Hartmut Schmidt von der Brand-Erbisdorfer Stadtverwaltung gestern. In einigen windstillen Ecken seien die Blaualgen aufgetaucht. Die Landestalsperrenverwaltung, die den Wasserzufluss in den Naturteich regeln und damit auch die Algen zum Abfluss treiben lassen kann, "konnte aber nicht genug Wasser durchspülen", so Schmidt. Zur Kontrolle wurde das Naturbad für drei Tage gesperrt. Da das Wetter Ende August schlecht gewesen sei, seien ohnehin keine Badegäste gekommen, bemerkte Schmidt. Durch Wind und Regen seien die Algen dann weggespült worden, sodass das Badegewässer wieder freigegeben werden konnte. Weil sich seitdem aber die Temperaturen merklich abkühlten, wird die Badesaison heute beendet. Die sogenannten Bienenwölfe, die sich auf der Liegewiese nahe des Strandes Erdlöcher gebuddelt hatten, sind mittlerweile auch verschwunden; die Absperrung wurde vergangene Woche entfernt. Anfang Juli hatte sich die harmlose Wildbienenart am Erzengler getummelt. Um die Tiere nicht zu stören, wurde ein kleiner Abschnitt der Liegewiese abgesperrt. (cor)

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