Zwei Coronafälle im Rathaus Freiberg

Landkreis meldet am Mittwoch insgesamt fünf Neuinfizierte

Freiberg.

In der Stadtverwaltung Freiberg sind zwei Mitarbeiter positiv auf Corona getestet worden. Das sagte Oberbürgermeister Sven Krüger (parteilos) am Dienstagabend am Rande eines Bürgerdialogs im Wohngebiet Friedeburg. Einer der Mitarbeiter ist demnach ein Reiserückkehrer.

Aufgrund der Coronafälle wurden die Kontaktpersonen der Rathausmitarbeiter getestet. Aktuell mussten sich fünf in Quarantäne begeben, heißt es dazu aus der Pressestelle des Rathauses. "Dennoch erhält die Verwaltung ihre Arbeit aufrecht. Bereits im März dieses Jahres haben wir ein Hygienekonzept erarbeitet und setzen es seitdem um. Es wird fortlaufend aktualisiert", erklärte der Oberbürgermeister. Auf den Besucherverkehr in der Verwaltung habe die Situation keine Auswirkungen. "Der Betrieb läuft normal weiter, es gibt keine Einschränkungen", so Krüger. Die Aufgaben der sich in Quarantäne befindenden Mitarbeiter würden von anderen Kollegen übernommen.

Im Landkreis Mittelsachsen sind am Mittwoch fünf neue Coronafälle aufgetreten, wie aus einer Aufstellung des Landratsamts hervorgeht, und zwar zwei im Altkreis Freiberg und drei im Altkreis Mittweida. Somit gab es in Mittelsachsen seit März nunmehr 400 positive Laborbefunde, rechnerisch gelten 344 Patienten als genesen. Von den bestätigten Nachweisen gibt es laut Landkreisverwaltung 182 Fälle im Altkreis Freiberg, 121 im Altkreis Mittweida und 97 im Altkreis Döbeln. Wie Landrat Matthias Damm (CDU) im Kreistag in Hartha erklärte, sei Mittelsachsen im Vergleich zu anderen Regionen in Sachsen aber bisher glimpflich davongekommen. Trotzdem mussten mehrfach an einem Tag mehr als 100 Personen auf das Virus getestet werden. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf die Schließungen des Augustusburger Gymnasiums und der Grundschule in Langenleuba-Oberhain. (acr/ug/ar)

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