200 Mathe-Asse messen sich in Chemnitz

Die Stadt ist Austragungsort der Bundesrunde der Mathematik-Olympiade

Chemnitz.

Rund 200.000 Schüler aus ganz Deutschland haben sich zu Beginn dieses Schuljahres ans Knobeln gemacht. Sie versuchten sich an Aufgaben, die so nicht im alltäglichen Mathe-Unterricht vorkamen. Es war die erste Runde der bundesweiten Mathematikolympiade - die in wenigen Wochen in Chemnitz ihr Finale erlebt. Die besten Schüler und Schülerinnen messen sich am 13. und 14. Mai in der sogenannten Bundesrunde. Das hat das Organisatorenteam um Mathematiker Norman Bitterlich mitgeteilt.

Die deutsche Endrunde - es gibt auch noch einen sich anschließenden internationalen Wettbewerb - wird zum dritten Mal in Sachsen ausgetragen, zum ersten mal findet sie in Chemnitz statt. Zentraler Austragungsort ist das Keplergymnasium auf dem Sonnenberg. Exakt 197Jugendliche aus den Klassenstufen 8 bis 12 werden dort ihre Köpfe rauchen lassen. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen müssen sie jeweils drei Aufgaben lösen, für die sie jeweils viereinhalb Stunden Zeit haben, erklärt Frank Göhring vom Organisatorenteam. "Es geht nicht um das klassische Rechnen, sondern um das logische Schlussfolgern." Die Aufgaben stammten teilweise aus der Kombinatorik und Geometrie, hätten aber auch mit Spielstrategien zu tun. Punkte gebe es vor allem für die Herleitung von Lösungen, sagt der Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz.

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Sachsen schickt insgesamt 13Teilnehmer ins Rennen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Jieoh Ahn aus Dresden. Sie besucht erst die sechste Klasse, startet aber bereits in der Klassenstufe acht. Die Siegerehrung findet am 15. Mai an der TU Chemnitz statt. Dafür habe sich auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer angekündigt, sagt Bitterlich. Auswirkungen hat der Wettstreit im Übrigen auch auf den Schulalltag am Keplergymnasium. Zahlreiche Räume sind dort durch Teilnehmer sowie Juroren besetzt. Der Unterricht falle deswegen am 13. und 14.Mai aus, kündigt Schulleiter Stephan Lamm an. "Die Klassen gehen an beiden Tagen auf Exkursionen." (lumm)

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