250 aktive Bergwerke in Sachsen

Neues Berggeschrey könnte an der Personalfrage scheitern

Oelsnitz.

In Sachsen gibt es 250 aktive Bergwerke, pro Kopf und Jahr werden 20 Tonnen gefördert (50 Prozent davon sind Braunkohle) und seit 2005 sind 60 Anträge auf neue Unternehmungen beim Oberbergamt in Freiberg gestellt worden. Diese Zahlen präsentierte Oberberghauptmann Bernhard Cramer jetzt in Oelsnitz. Er sieht vor allem für das Erzgebirge besondere Chancen. Der neue Bergbau auf Erz und Spat kann helfen, an knappe Rohstoffe zu kommen. Ein Selbstläufer ist neuer Bergbau aber nicht. Bernhard Cramer spricht von Herausforderungen. So seien Umweltauflagen wesentlich verschärft worden. Das sei zwar sinnvoll, aber auch fordernd. Ein ebenfalls dickes Brett ist die Personalgewinnung. Zwar sei vor vier Jahren damit begonnen worden, wieder Steiger auszubilden. Doch das Interesse daran sei überschaubar. "Das möchte offenbar niemand machen", beklagt Cramer. Daher müsse die Fortbildung ausgebaut werden. (bjost)

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