795.600 Euro für mehr Digitalisierung an Schulen

Stadt Mittweida erhält Förderbescheid - Geld fließt zunächst in Oberschule und Gymnasium

Mittweida.

Einen Bescheid über 795.600 Euro Förderung aus dem bundesweiten Digitalpakt Schule hat die Stadt Mittweida erhalten. Darüber informierte Holger Müller, Leiter des Fachbereichs Verwaltung, in der zurückliegenden Stadtratssitzung. Von dem Geld sollen demnach ab diesem Jahr und bis einschließlich 2024 Investitionen getätigt werden, die zu mehr Digitalisierung an den städtischen Bildungseinrichtungen beitragen. In diesem Jahr profitieren davon allerdings nur die Oberschule und das Gymnasium.

An der Fichte-Schule soll 2020 voraussichtlich für 118.200 Euro neue Technik angeschafft werden. Die ist besonders deswegen dringend notwendig, weil dort nach den Sommerferien ein neues Profil eingeführt wird: MIT, kurz für Medien, Informatik und digitale Technologien. Dafür wird jeder neue Fünftklässler mit einem Tablet-Computer ausgestattet. Investiert wird unter anderem auch in neue Arbeitsplatzrechner und einen Server. Am Gymnasium wird in diesem Jahr für 26.100 Euro neue digitale Technik angeschafft. Über 50.000 Euro der 2020 anfallenden Kosten trägt die Stadt voraussichtlich selbst. In den folgenden Jahren sollen auch die Grundschulen im digitalen Bereich besser ausgestattet werden, unter anderem ebenfalls mit je 30 Tablet-Computern.

Nicht über den Digitalpakt gefördert werden laut Müller Breitbandanschlüsse, um die Schulen ans schnelle Netz zu bringen. Diese sollen im Rahmen eines weiteren Förderprogramms entstehen, für dessen Beantragung das Landratsamt Mittelsachsen zuständig ist. Bis dahin bemühe sich die Stadt um Interimslösungen für die Schulen. (lkb)

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