Ab Montag soll die Ramme richtig loslegen

Für 2,5 Millionen Euro wird der Kriebsteiner Hafen saniert. Für die schwere Technik muss viel Vorarbeit geleistet werden.

Kriebstein.

Für Thomas Caro, Geschäftsführer des Talsperrenzweckverbandes ist es eine eher ruhige Woche. "Es laufen Vorarbeiten, die Fahrspur für die Ramme wird gebaut", erläutert er. Am Montag soll die Rammarbeit beginnen, und dann dürfte rund um den Hafen auch wieder der Boden vibrieren. Aktuell werden die Pfähle noch vermessen, die als Spundwände für die neue Promenade gesetzt werden.

Die Ramme, ein Kettenfahrzeug steht dann unmittelbar an der Wasserkante auf sicherem Grund. "Außerdem konnten wir in dieser Woche schon die Aufträge für den Rohbau der Aufzugsanlage auslösen", erklärt Caro. Das Gebäude, über das man später barrierefrei vom Besucherzentrum auf das Schiff gelangt, soll noch in diesem Jahr stehen. Der Ausbau könne laut Caro im nächsten Jahr erledigt werden, ohne den regulären Betrieb zu stören.

Mit dem Ende der Sommerferien in Sachsen hat laut Caro das Interesse an der Talsperre spürbar nachgelassen: "Es gibt einen richtigen Einbruch bei den Fahrgästen auf den Schiffen, aber das ist ja jedes Jahr so. Bis zum Freitag vor einer Woche lief es wirklich super. Am verregneten Sonntag war aber schon kaum noch was los." Weil wegen der Baustelle ab Kriebstein keine Schiffe fahren, seien viele Besucher bis Höfchen gewandert, um dort auf eine der Fähren zu steigen. Der Fährbetrieb auf dem Stausee laufe auch wie geplant weiter. Der Sonderfahrplan ist bis zum 31. Oktober gültig.

Beiträge im Baustellentagebuch zur Sanierung des Kriebsteiner Hafens finden Sie im Internet www.freiepresse.de/tagebuch

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