Abgerechnet: 7 Millionen Euro für Flutschäden

In Hainichen wurden nach dem Hochwasser viele Fördermittel eingesetzt

Hainichen.

Die Schäden nach dem Hochwasser von 2013 sind in Hainichen längst alle beseitigt. Nun liegt auch eine Schlussrechnung vor, die den Einsatz der Fördermittel zeigt. So sind insgesamt rund sieben Millionen Euro in der Stadt und den Ortsteilen verbaut worden. Die größten Projekte waren dabei der Flutkanal für den Witzbach unter der Mittweidaer Straße für fast drei Millionen Euro, der Abriss des alten Gaswerks - später auch Bauhof - an der Kleinen Striegis und der Neubau einer Brücke am Wehr. Entlang der Gellertstraße wurden Stützmauern neu gebaut. Weitere größere Vorhaben gab es in der Stadt entlang der Falkenauer Straße sowie in Gersdorf, Riechberg und Schlegel.

Zuständig waren dafür zwei Behörden des Freistaats. Über das Landesamt für Straßenbau und Verkehr wurden Straßen, Brücken und Stützmauern für insgesamt knapp 2,4 Millionen Euro gebaut. Eigenanteil der Stadt: nicht mal 50 Euro. In Regie der Sächsischen Aufbaubank lief die Erneuerung und Ertüchtigung von Gewässern, Uferbefestigungen und Löschteichen für insgesamt rund 4,7 Millionen Euro. Bei diesen Projekten musste Hainichen lediglich knapp 6000 Euro beisteuern.

"Wir sind schon stolz, dass alles nahezu ohne Eigenmittel umgesetzt werden konnte", erklärte Thomas Böhme, Leiter des Bau- und Ordnungsamtes. Zwar war eine komplette Förderung zugesagt worden. Nach Abrechnungen und Durchsicht aller Planungen, die über das Rathaus liefen, seien aber nicht immer alle Positionen bestätigt worden. Dies sei ein normaler Vorgang. Entsprechend zufrieden zeigte sich Oberbürgermeister Dieter Greysinger (SPD): "Die Umsetzung der Beseitigung der Hochwasserschäden ist großartig gemanagt worden."

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