Ärzte ringen um den Nachwuchs

Das Netzwerktreffen "Ärzte für Sachsen" im Wasserkraftwerk Mittweida stand am Mittwoch im Zeichen von Bemühungen um den medizinischen Nachwuchs. "Unser Ziel muss sein, mehr junge Leute studieren zu lassen", erklärte der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck, vor den etwa 50 Teilnehmern. Eröffnet wurde es von der sächsischen Sozialministerin Petra Köpping, die sich zuversichtlich für die Realisierung des dritten Bauabschnitts am Krankenhaus Mittweida zeigte. Vor den Medizinern und Vertretern von Institutionen sprach auch der ärztliche Direktor am Mittweidaer Klinikum, Dr. Wolfgang Heinke. Er verwies darauf, dass am Krankenhaus Mittweida seit dem Jahr 2000 lediglich drei Absolventen eines Medizinstudiums in Dresden und Leipzig ihre Arbeit aufgenommen hätten. Das Netzwerk besteht aus 171 Partnern aus dem sächsischen Gesundheitswesen. (jl)

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