Agentur: Mitarbeiter ziehen in Rochlitz aus

Arbeitslose können künftig Termine auch in Hainichen wahrnehmen

Rochlitz/Hainichen.

Am gestrigen Mittwoch sind die letzten drei am Standort Rochlitz verbliebenen Mitarbeiter der Agentur für Arbeit aus dem Haus in der Bismarckstraße ausgezogen. Das hat Antje Schubert, Pressesprecherin der Agentur für Arbeit Freiberg auf Nachfrage der "Freien Presse" bestätigt. Im Herbst vorigen Jahres hatte die Agentur angekündigt, dass sie den Standort Rochlitz zum 1. März verlassen werde. Künftig werden die bisher in Rochlitz eingesetzten Agentur-Beschäftigten in Freiberg, Döbeln oder Hainichen arbeiten.

Leistungsempfänger und Arbeitslose aus der Region Rochlitz wurden schon seit August 2018 nur noch dann in Rochlitz beraten, wenn sie einen Termin hatten und vom Arbeitsvermittler eingeladen wurden, erklärte Schubert. Diese persönliche Beratung mit Termin sei nun weiterhin in Döbeln, Hainichen oder Freiberg möglich. Das Rochlitzer Jobcenter soll nach früheren Angaben der Landkreisverwaltung Ende März schließen. Der Hainichener Standort bleibe wahrscheinlich noch bis 2022 geöffnet, wie Jörg Höllmüller, zweiter Beigeordneter des Landrates, Ende 2019 erklärte. Beide Behörden begründen ihren Rückzug mit der geringen Arbeitslosenquote im Bereich Rochlitz.


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