Alte Stuhlfabrik muss weichen

Geringswaldes größte Brache verschwindet

Geringswalde.

Die einstige Stuhlfabrik an der Geringswalder Bahnhofstraße 35 wird abgerissen. Die Stadträte haben in ihrer jüngsten Sitzung die Planung für den Abbruch von mehr als fünf Hauptgebäuden, mehreren ineinander verschachtelten Nebengelassen und Schuppen auf etwa 16.000 Quadratmetern Fläche an das Ingenieurbüro Gerd Fuhrmann aus Methau vergeben. Die Kosten für den Abriss und die Entsorgung von Altlasten belaufen sich nach Angaben des Bauamtes auf rund 1,1 Millionen Euro. Die Kommune rechnet dabei mit einer erheblichen Finanzspritze. Diese liegt bei 90 Prozent der Kosten und stammt aus dem Programm für Brachen-Beräumung des Freistaates. Einheimische kennen das Werk noch als VEB "Simöti" (Volkseigener Betrieb Sitzmöbel/Tische), das Mitte der 1990er-Jahre aufgab. (grün)

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