Anschluss an Wassernetz wird teurer

ZWA-Versammlung soll Neukalkulation bestätigen

Frankenberg.

Häuslebauer in weiten Teilen Mittelsachsens und Teilen des Erzgebirges müssen ab 2021 mit höheren Preisen für den Anschluss ans zentrale Wasser- und Abwassernetz rechnen. Bei der Versammlung des Zweckverbandes Kommunale Wasserver-/Abwasserentsorgung "Mittleres Erzgebirgsvorland" (ZWA) am heutigen Freitag in Frankenberg werden den dort vertretenen Bürgermeistern der ZWA-Mitgliedskommunen entsprechende Beschlüsse vorgelegt. Die Neukalkulation der Hausanschlusskosten sei nötig geworden, weil auch Baupreise gestiegen sind, erklärte dazu ZWA-Geschäftsleiter Dirk Kunze. Die bisher geltenden Preise waren im Jahr 2014 kalkuliert worden. Teils steigen die Preise um 10 bis 30 Prozent. Im Einzelfall könnte dass, je nach Umfang der Leistung, mehr als 1000 Euro Unterschied zu den alten Preisen ausmachen.

In der ZWA-Verbandsversammlung wird auch der neue Vorsitzende, der Lunzenauer Bürgermeister Ronny Hofmann, in dem Amt vereidigt. Er tritt die Nachfolge des früheren Peniger Bürgermeisters Thomas Eulenberger an. Als Mitglied im Verwaltungsrat des ZWA soll laut einem Vorschlag von Ronny Hofmann der neue Peniger Bürgermeister André Wolf aufgenommen werden. Der Verwaltungsrat berät die Beschlüsse der Verbandsversammlung vor. (jl)

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