Ausschuss lehnt Petition ab

Annaberg-Buchholz/Marienberg.

Im Streit mit Sachsenforst ums Rotwild hat die Hegegemeinschaft Erzgebirge einen Rückschlag erlitten. Die mit weiteren Hegegemeinschaften eingereichte zweite Petition wurde vom Petitionsausschuss des Landtages abgelehnt. Die Gruppe von Jägern, Naturschützern und Bürgern wirft Sachsenforst falsche Bejagung, zu hohe Abschusszahlen, unlautere Methoden und keine Kontrolle des Staatsbetriebs vor. Sie fordert in der Petition einen artgerechteren Umgang mit Wild und eine Reform der Jagdbehördenstruktur. Bei der Entscheidung im Ausschuss sei es zur Kampfabstimmung gekommen, sagt der erzgebirgische Hegegemeinschafts-Chef Karsten Bergner. "Die Opposition wollte die Petition geschlossen annehmen. Die Regierungsmehrheit stimmte dagegen. Für uns hat die Legislative versagt", so Bergner. Einen dritten Anlauf unternehme er nicht. "Aber der Verein Bündnis für Wald und Wild wird eine ähnliche Petition einreichen. Die Abgeordneten müssen sich weiter mit dem Thema befassen." (rickh)

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