Brand in Asylbewerberheim - Tatverdächtiger soll in U-Haft

Hainichen.

Nach dem Feuer in einer Asylunterkunft in Hainichen in der Nacht zum Montag soll der Tatverdächtige am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Laut der Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde ein Haftbefehl wegen Fluchtgefahr beantragt. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 33-jährigen Bewohner der Unterkunft, der in Libyen geboren wurde und tunesischer Staatsbürger ist, so die Polizei. Kreis-Asylchef Dieter Steinert bestätigte, dass es sich um einen abgelehnten Asylbewerber handelt. Bereits in der Nacht konnten die über 60 Bewohner wieder in das Gebäude zurückkehren. Die dritte Etage, wo das Feuer ausgebrochen war, kann aktuell nicht bewohnt werden.

Das Asylbewerberheim musste wegen des Feuers evakuiert werden. Als Feuerwehrleute den Brand in der Wohnung gelöscht hatten, fanden sie den Tatverdächtigen auf dem Balkon. Er wurde mit einer Rauchgasvergiftung von Rettungskräften versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Noch im Krankenhaus wurde der Tatverdächtige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen. Verletzt wurde bei dem Feuer auch ein Mitarbeiter der Unterkunft, der löschen wollte und eine Rauchgasvergiftung erlitt. (luka/fp)

Bewertung des Artikels: Ø 3 Sterne bei 2 Bewertungen
1Kommentare
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  • 8
    0
    Pelz
    10.12.2018

    Ich sage nur: § 249 Bürgerliches Gesetzbuch
    (Schadenersatz)



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