Bundeswehr stellt Denkmal auf

In Mühlbach steht seit gestern wieder das Kriegerdenkmal, das an die Gefallene des Ersten Weltkrieges erinnert. Zwölf Soldaten der Bundeswehr, die eine Patenschaft mit dem Frankenberger Ortsteil pflegt, hatten den Wiederaufbau der einzelnen Segmente übernommen, vorwiegend mit Muskelkraft. Auch ein Stapler kam zum Einsatz. Das Denkmal aus Thüringer Muschelkalk war 1925 im Wald etwa 200 Meter hinter dem heutigen Standort errichtet und geweiht worden. "Es gab einen Eigentümerwechsel des Grundstücks, das auch kaum noch zugänglich war", erklärte Günter Adam, der stellvertretende Ortsvorsteher. "Deshalb haben wir es im vergangenen Jahr zunächst abgebaut und eingelagert." Der Stein mit der Inschrift "den tapferen Helden" - einem Helm als Haube und insgesamt 22 Namen der Gefallenen und Vermissten - steht nun an der Bushaltestelle am Reitplatz an der Frankenberger Straße. Die Schrift ist allerdings kaum noch lesbar, eine Wiederaufarbeitung habe laut Adam der Denkmalschutz bislang aber abgelehnt. Im Jahr 2000 war zuletzt eine Reinigung und Versiegelung erfolgt. (fa)

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