Dorfstraße in Mohsdorf gesperrt

Hochwasserschäden von 2013 werden repariert

Ab Oktober werden an der Dorfstraße im Burgstädter Ortsteil Mohsdorf weitere Schäden des Hochwassers von 2013 repariert. Darüber informierte ein Sprecher des Landratsamtes Mittelsachsen. Der Ausschuss für Umwelt und Technik habe den Landrat beauftragt, den Zuschlag für die Arbeiten an der Brücke in Höhe der Grundschule und der angrenzenden Stützwand an eine Firma aus Niederwiesa zu vergeben. Während der Arbeiten, die über den Winter dauern sollen, bleibt die Ortsdurchfahrt gesperrt.

Zuvor berieten die Kreistagsmitglieder über die Finanzierung des Vorhabens. Hintergrund: Die Brücke ist als Hochwasserschaden von 2013 anerkannt und damit stehen Fördermittel bereit, die bis Mitte 2019 genutzt werden müssen. Die Stützwand hingegen sei ins Wiederaufbauprogramm aufgenommen worden, so der Sprecher. Daher müsse auf ein Förderprogramm des Freistaates zurückgegriffen werden. Dort steht aber erst im kommenden Jahr Geld zur Verfügung. "Es hat nur Sinn, wenn beides mit einem Mal gebaut wird", sagt der Leiter des Referates Straßenbetriebsdienst und Bauwerksverwaltung Dirk Schlimper. Er sei dankbar, dass die Stadt das Vorhaben mit trägt. Denn sie sei für den Gehweg zuständig, dessen Reparatur das Projekt mit umfasst.

Auch Burgstädts Bürgermeister Lars Naumann (Freie Wähler) äußert sich erleichtert, dass das Bauvorhaben endlich in Angriff genommen werden kann, denn der Bauzustand sei sehr schlecht. Insgesamt koste das Bauvorhaben rund 980.000 Euro, vorfinanziert werden durch den Landkreis 265.300 Euro, ergänzt der Sprecher. (bj)

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