Ein Haus, zwei Schulen und viele Unterschiede

Im Frankenberger Bildungszentrum haben die Schulanfänger schon viel Lust auf den neuen Lebensabschnitt bekommen.

Frankenberg.

Sechs erste Klassen werden ab Sommer im Bildungszentrum Frankenberg lernen, zwei in der evangelischen Grundschule, voraussichtlich vier in der Astrid-Lindgren-Grundschule. Beide Bildungseinrichtungen haben sich und ihre Angebote am Samstag zum Tag der offenen Tür vorgestellt. "Volles Haus" hatte die evangelische Grundschule, die alle Lehrer und Mitarbeiter aufgeboten hatte.

Schon jetzt in allen Klassenstufen zweizügig, liegen für das neue Schuljahr mehr als 70 Anmeldungen vor. Aufgenommen werden aber nur 22 Schüler pro Klasse, also insgesamt 44 Kinder. "Unser Plus ist aber nicht nur die geringe Klassenstärke", erklärte Iris Firmenich vom Schulvereinsvorstand und zählte auch fachübergreifendes Arbeiten Englisch ab der ersten Klasse und viele Ganztagsangebote auf. Das kostet allerdings 60 Euro Schulgeld pro Monat für das erste Kind.

Im anderen Flügel des Hauses hatte Schulleiterin Gaby Kuhn am Samstag zur Unterstützung nur das Team des Horts. Am Montag beginnen die Schuleingangsuntersuchungen. "Auch wenn es einige Rückstellungen gibt, rechne ich mit etwa 100 neuen Schülern", erklärte Gaby Kuhn. Damit können wieder vier Klassen gebildet werden, laut Schulgesetz mit bis zu 28 Kindern.

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