Ein noch steinreicherer Liederweg

18. Findling für Tour in Eppendorf ist eingeweiht

Eppendorf.

Das Eppendorfer Liedersteinprojekt ist offiziell um einen weiteren Findling reicher. Knapp 50 Sangesfreudige haben den Gneisbrocken als 18. Standort der musikalischen Ausflugstour im Gemeindegebiet jetzt eingeweiht. Am Carl-August-Nendel-Weg in Kleinhartmannsdorf gelegen, stellt der massive Stein eine Besonderheit dar. "Wird an den 17 anderen Punkten der Strecke das Volksliedgut gepflegt und eine Melodie in besonderer Weise herausgestellt, ist der neue Liederstein mit Thomas Bellmann erstmals direkt einer Person gewidmet", so Mitorganisatorin Waldtraud Göpfert. "Thomas Bellmann gehörte zu den Mitstreitern, die sich von Beginn an um das Gelingen der Idee verdient gemacht haben. Er hat die grafische Gestaltung von Wanderunterlagen übernommen, die Webseiten zum Projekt mit Informationen bestückt und GPS-gestütztes Material aufbereitet."

Der Computerexperte habe dafür gesorgt, dass der Liedersteinweg weltweit via Satellitennavigation zu finden ist. Während seiner Tour auf dem Jakobsweg verunglückte Bellmann unter nicht geklärten Umständen 2016 in Spanien tödlich. Mit dem Ausflug zollten die Teilnehmer dem Erzgebirger genau an seinem Geburtstag ihren Respekt und überbrachten mit "Heute wollen wir das Ränzlein schnüren" ein symbolisches Ständchen. Selbst Einheimische staunten, an welch idyllischem Fleckchen mit herrlicher Aussicht der vierte Liederstein für Kleinhartmannsdorf seinen Platz hat. Die Weitsicht mit Blick auf Keil- und Fichtelberg lobten auch Augustusburger, Leubsdorfer, Großwaltersdorfer und Brand-Erbisdorfer.

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