Erste Räume im neuen Frankenberger Stadthaus fertig

Wo städtische Ämter einziehen sollen und Wohnungen entstehen: Von zwei Bauprojekten in der Innenstadt haben sich Frankenberger ein Bild gemacht.

Frankenberg.

Es ist angerichtet: Im neuen Stadthaus in Frankenberg, dem ehemaligen Hotel "Zum Ross", sind die Räume in der oberen Etage fertig für den Einzug. Etwa 35 Besucher hatten sich am Samstag in zwei Häusern umgesehen, die mit Städtebau-Fördermitteln saniert werden. So führte Sanierungsberater Tino Hofmann von der Firma Bayern-Grund, der Sanierungsträger in der Stadt, zum Tag der Städtebauförderung durch die Gebäude Markt 11 sowie durch das neue Stadthaus.

Im "Ross" läuft der Innenausbau im Erdgeschoss. Elektroleitungen sind verlegt, die Heizung läuft bereits. Demnächst stehen Malerarbeiten und das Einziehen der Zwischendecken auf dem Plan. Das über 15 Jahre leerstehende Gebäude ist entkernt, zwei Außenfassaden blieben stehen, deren ursprüngliche Ansicht erhalten blieb. In den oberen Etagen sind die Räume einzugsfertig. Dort werden das Stadtarchiv sowie die Stadtbibliothek und die Kinderbücherei untergebracht.


Der Plan, dass sie nach Fertigstellung einziehen können, ist verworfen, erklärte Tino Hofmann: "Denn so lange im Erdgeschoss gearbeitet wird, wäre die Unfallgefahr zu hoch." Wann mehrere Ämter wie Ordnungs-, Melde- und Standesamt in das Erdgeschoss ziehen sollen, sagte er nicht. Nach früheren Angaben sollten die Arbeiten im Sommer abgeschlossen sein.

Im Haus Markt 11 entstehen in den oberen Etagen Wohnungen. "Im Erdgeschoss wollte sich ursprünglich ein italienisches Eiscafé einrichten. Leider kam vor 14 Tagen die Absage", so Hofmann. Nach einer anderen Gastronomie werde gesucht,


Mehr als 9,6 Millionen Euro für Städtebauförderung vom Bund

Städte und Gemeinden Mittelsachsen haben 2018 mehr als 9,6 Millionen Euro für Städtebauförderung vom Bund erhalten. Das teilte die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann anlässlich des Tages der Städtebauförderung mit. Elf Orte im Landkreis hätten profitiert. Bund, Land und Kommunen beteiligen sich in der Regel zu je einem Drittel an der Finanzierung städtebaulicher Projekte.

Zu den Vorhaben in Mittelsachsen, bei denen Städtebaufördermittel fließen, gehört beispielsweise in Freiberg das Projekt des Programms "Soziale Stadt" in der Bahnhofsvorstadt. Hier würden etwa 2,7 Millionen Euro investiert. Davon flossen laut Bellmann 880.000 Euro vom Bund. Mittweida und Oederan haben Fördermittel in Höhe von 1,6 Millionen bzw. 682.000 Euro für Denkmalschutzarbeiten erhalten. In beiden Kommunen profitieren die Altstadtquartiere von der Förderung.

Durch das Programm "Stadtumbau Ost" erhielten die Stadt Brand-Erbisdorf 299.000 Euro Fördermittel, Döbeln 195.000 Euro, Flöha 487.000 Euro, Frankenberg 774.000 Euro, Hainichen 704.000 Euro, Hartha 293.000 Euro und Mittweida 389.000Euro. (jl)

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