Fahrer sieht sich nicht als schuldig

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Siebenlehn.

Nach dem tödlichen Verkehrsunfall am 16. August auf der A 4 zwischen Siebenlehn und Berbersdorf betrachtet sich der damals 30-jährige Unfallfahrer aus dem Erzgebirge nicht als schuldig. Der Beschuldigte habe sich "im wesentlichen dahingehend eingelassen, dass kein Sorgfaltspflichtverstoß vorgelegen habe", so Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart auf Anfrage. Gegen den Fahrer wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat das Verfahren noch nicht beendet. Laut Gutachten war ein Mercedes CLS 63 AMG wegen eines geplatzten Reifens - ein acht Jahre alter Winterreifen - bei etwa 220 Kilometern pro Stunde von der Fahrbahn abgekommen. Der 557-PS-Wagen prallte gegen eine Planke und einen Baum. Der 22-Jährige auf der Rückbank verstarb am Unfallort. Der Fahrer (30), eine Insassin (20) und ein Mitfahrer (27) erlitten schwere Verletzungen. In dem Autobahnabschnitt gilt kein Tempolimit. Der Strafrahmen für fahrlässige Tötung bewegt sich laut Burghart zwischen Geld- und Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren. (hh)

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