Feuer in Einrichtung für betreutes Wohnen - mutmaßliche Ursache steht fest

Frankenberg.

Nach dem Brand in einer Einrichung für betreutes Wohnen in Frankenberg liegen nun vorläufige Ergebnisse der Brandursachenermittlung vor. Demnach soll ein Defekt an einer technischen Anlage zu dem Brand geführt haben, teilt die Polizei am Donnerstagnachmittag mit.

Kurz nach Mitternacht war die Frankenberger Feuerwehr mit allen fünf Ortswehren zu dem Großbrand ausgerückt. In der Einrichtung für betreutes Wohnen des Deutschen Roten Kreuzes auf der Dr.-Bruno-Kochmannstraße war ein Brand ausgebrochen. "Bei unserer Ankunft war die betroffene Wohnung im Vollbrand", sagte der stellvertretende Wehrleiter, Tino Hocke. Unter schwerem Atemschutz war nach Ankunft der Feuerwehr sofort mit der Menschenrettung begonnen worden. Aus dem Brandhaus konnten alle 17 Personen gerettet werden. Eine 80-jährige Bewohnerin kam mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die geretteten Personen wurden vorrübergehend zum Wärmeerhalt, zur Versorgung sowie zur sozialen Betreuung im Frankenberger Haus der Vereine untergebracht.


Die Brandwohnung in der dritten Etage selbst wurde durch den Brand völlig zerstört. Auch die darunterliegenden Wohnungen sind nach Angaben der Feuerwehr nicht mehr bewohnbar.

Insgesamt waren 50 Kameraden der Feuerwehren mit 10 Fahrzeugen vor Ort um den Wohnungsbrand zu bewältigen. Zudem waren 14 Fahrzeuge des Rettungsdienstes, die Schnelleinsatzgruppe aus Hainichen, Kreisbrandmeister, der Gerätewagen Atemschutz des Landkreises Mittelsachsen sowie die Polizei vor Ort. Nach mehr als fünfeinhalb Stunden konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden. (efh/fp)

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