Finanzspritze des Freistaats kommt zwei Schulen zu

Über 600.000 Euro für Baumaßnahmen an Grund- und Oberschule

Mittweida.

Die Grundschule "Bernhard Schmidt" und die Johann-Gottlieb-Fichte-Oberschule in Mittweida profitieren von einer neuen Fördermaßnahme des Freistaates. Wie Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU) im Stadtrat bekanntgab, erhält die Stadt rund 607.300 Euro aus dem Programm "Schul-Invest", mit dem die Verbesserung der Infrastruktur sächsischer Schulen gefördert wird.

Zusätzlich zu den Landesmitteln stellt die Stadt rund 202.400 Euro Eigenmittel für die Maßnahmen zur Verfügung. Der Großteil des Geldes, etwa 510.000 Euro, fließt in die Sanierung des Außengeländes der Schmidt-Grundschule. Der dortige Sportplatz besteht aktuell noch aus einem Naturrasenplatz mit Aschebahn. Wie Schreiber bereits Ende Juni ankündigte, soll an gleicher Stelle ein Tartan-Platz entstehen. Daneben sollen acht Lehrer-Parkplätze gebaut werden. Auch ein neuer Übergang vom Schulhof zum Sportplatz und die Überarbeitung des sogenannten Verkehrsgartens sind geplant.

Die verbleibenden rund 300.000 Euro fließen in Maßnahmen an der Fichteschule. Dort soll zum einen das Dach der Bürkelhalle einen neuen Belag erhalten, zum anderen der Schulkeller ausgebaut werden: Das seit Jahren ungenutzte Lehrschwimmbecken wird laut Schreiber Räumen für Freizeitgestaltung und Unterricht weichen.

Der Umbau des Grundschulgeländes soll noch in diesem Jahr beginnen, die Baumaßnahmen im Keller der Oberschule 2019, die Erneuerung des Hallendachs 2020. (mit jl)

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