Flutkatastrophe: Kommunen in Mittelsachsens wollen helfen

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Mittweida.

Von der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands sind auch Partnerorte von Kommunen in der Region betroffen, vor allem Mittweidas Partnerstadt Bornheim in Nordrhein-Westfalen. Die freiwillige Feuerwehr ist mit 110 Kräften im Dauereinsatz. Die Retter waren gezwungen, ihre Einsätze nach Prioritäten, also nach Schadenslage zu fahren. Im Stadtgebiet waren zum Beispiel drei Öltanks aufgeschwommen und zum Teil ausgelaufen. Der Rheinuferweg wurde gesperrt. Viersen, die andere Partnerstadt in diesem Bundesland, ist bisher verschont geblieben.

In Hainichens Partnerstadt Dorsten ist man vom historische Hochwasser der Lippe zwar weit entfernt, die Feuerwehr hilft jedoch in anderen Städten, zum Beispiel in Wuppertal. "Es gibt in Mittelsachen sicher eine große Bereitschaft, den betroffen Region zu helfen", sagte Hainichens Oberbürgermeister Dieter Greysinger (SPD). "Wir fühlen uns alle moralisch verpflichtet, weil auch und schon mehrfach geholfen wurde."

Greysinger geht davon aus, dass das Landratsamt Hilfsaktionen koordiniert, viele mittelsächsische Bürgermeister und Feuerwehren hätten schon ihre Unterstützung zugesagt. Viele Feuerwehren im Landkreis eine ihr Mitgefühl insbesondere für die im Einsatz verunglückten Kameraden im schwarzen Trauerschleifen ihrer Profilbilder in den sozialen Netzwerken. (fa)

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