Förderer des Theaters heben Schatz

Stiftung sichert Förderung von Projekten zu

Freiberg.

Bürgerschaftliches Engagement hat in Freiberg und Döbeln Tradition. 1789 kaufte ein Handwerksmeister ein Bürgerhaus und baute es in ein Theater um. Zu ihrem zehnten Geburtstag hat die Theaterstiftung jetzt eine Bilanz gezogen.

Kunst werde am ältesten Stadttheater der Welt weiter Unterstützung von Privatleuten und Unternehmen erhalten, versicherte die Stiftungsrat vor wenigen Tagen bei einem Treffen in Freiberg. Auch zu Aufgaben der Zukunft bekannte man sich: So soll 2019 eine neue Reihe mit Anna Katharina Schumann, Hornistin des Ensembles, an Schulen führen. "Mit Wirbeley will sie die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen fördern", kündigte Theater-Intendant Ralf-Peter Schulze an. "Erkenne Dich selbst im Fremden" lautet der Titel eines weiteren Projektes: Jeweils ein Musiker aus dem Ausland spielt mit hiesigen Ensemblemitgliedern. Zudem wird das Bürgertheater Döbeln als die Stadt belebende Initiative ebenso unterstützt wie die Kammerkonzerte, mit denen die mittelsächsischen Philharmoniker noch mehr Kultur aufs Land bringen sollen. Darüber hinaus erfasst Musikwissenschaftler Mirko Gauss einen kleinen Schatz: Der Bestand des beim Hochwasser 2002 beschädigten Archivs des Mittelsächsischen Theaters wird dank Hilfe der Stiftung katalogisiert und restauriert. Gauss schätzt den Bestand auf bis zu 5000 Werke.

Landrat Matthias Damm verwies auf Projekte, die durch die Förderung erst möglich wurden, so die Kammerkonzerte 2014/15 oder der Kooperationsaufenthalt des amerikanischen Musikprofessors und Dirigenten William Reber. (grit)

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