Frankenberg braucht mehr Geld

Personalkosten der Stadtverwaltung steigen

Frankenberg.

Ganze fünf Minuten hat die Sitzung des Frankenberger Stadtrates am Samstagvormittag gedauert. Nötig war sie, weil ein Nachtragshaushalt beschlossen werden sollte. Der ungewöhnliche Termin kam zustande, da erst am Freitag um Mitternacht die Frist für Einwendungen abgelaufen war. Einwände gab es aber keine.

Anlass für den Nachtragshaushalt sind gestiegene Personalkosten. Zudem muss Frankenberg den Kassenkredit von bislang fünf Millionen Euro auf fast sechs Millionen erhöhen. "Dies ist nötig, weil die Stadt zwar Fördermittel in Höhe von 970.000 Euro zugesagt bekommen hat, diese aber erst im Jahr 2020 überwiesen werden", erklärte Frankenbergs Bürgermeister Thomas Firmenich (CDU). Um liquide zu bleiben, müsse die Stadt daher die Förderung vorfinanzieren.


Die Personalkosten sind gestiegen durch Stellenveränderungen beim Aufbau der Jugendkunstschule sowie durch Aufstockung der Mitarbeiter des Bauhofes. "Wenn die Stadt nach Ende der Landesgartenschau im Oktober deren Flächen übertragen bekommt, müssen diese gepflegt werden", begründete Firmenich den Mehrbedarf. Stadtrat Jörg Hommel (Linke) hält die neu zu schaffende Stelle eines Sachbearbeiters Grünflächenmanagement für überflüssig und enthielt sich als Einziger der Stimme beim mehrheitlich gefassten Beschluss zu der ersten Nachtragshaushaltssatzung für dieses Jahr. (dahl)

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