Geflügel soll in Ställen bleiben

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:
Mittweida.

Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Mittelsachsen weist erneut auf die steigende Gefahr der Einschleppung der Geflügelpest über Wildvögel in die Hausgeflügelbestände hin. Bereits am 7. Januar wurde im Landkreis angeordnet, dass in Risikogebieten mit erhöhter Geflügeldichte und in der Nähe größerer Gewässer die Tiere in den Ställen bleiben sollen. Das Risiko der Einschleppung wurde nun nach vier Wochen erneut geprüft und weiterhin als hoch eingeschätzt. Die Anzahl der gemeldeten Fälle bei Wildvögeln und auch bei Nutzgeflügel hat in den vergangenen Wochen zugenommen, so die Behörde. In den Risikogebieten sind Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln, Enten und Gänse in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung zu halten. Anke Kunze vom Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt erklärte dazu: "Wir appellieren an alle Geflügelhalter, ihre Tiere vor einer Einschleppung des hochpathogenen Virus zu schützen. Jede Einschleppung führt zur Tötung des Gesamtbestandes." Kunze empfiehlt zudem: "Auch alle anderen Geflügelhalter sollten ihre Tiere vor jeglichen Kontakten mit Wildvögeln schützen." (lk)

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.