Geflügelpest: Fallzahlen in Mittelsachsen steigen

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Amt mahnt Maßnahmen zur Sicherheit an.

Mittweida.

In Deutschland und Europa gilt der Winter 2020/2021 als bisher schwerster in Bezug auf die Geflügelpest. Auch im Landkreis Mittelsachsen waren zwei Hausgeflügelbestände betroffen. Trotz Rückgang der Fälle im Frühjahr 2021 kam es auch im Sommer zum Nachweis von HPAIV H5 bei Wasser- und Greifvögeln vor allem im Norden von Europa. Seit Herbst 2021 steigen die Fallzahlen wieder drastisch an. Das teilt das Landratsamt mit.

In Deutschland wurden erneut Hunderte von HPAIV-infizierten Wildvögeln sowie über 50 Ausbrüche bei Hausgeflügel und gehaltenen Vögeln gemeldet. Nun kam es auch in Sachsen zu einem ersten Fall von Klassischer Geflügelpest in einem Hausgeflügelbestand im Landkreis Bautzen.

Daher appelliert das Landratsamt Mittelsachsen erneut an alle Geflügelhalter, die Sicherheitsmaßnahmen in ihren Beständen zu kontrollieren und jegliche Kontakte zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln zu verhindern. In Mittelsachsen sind zwar bis jetzt keine Verdachtsfälle aus Hausgeflügelbeständen oder vermehrt tote Wildvogelfunde bekannt. Aber die Gefahr der Einschleppung wird derzeit als sehr hoch angesehen, heißt es aus dem Landratsamt. Geflügelhalter sollten ihre Tiere nur an Stellen füttern, die für Wildvögel nicht zugänglich sind, sie nicht mit Oberflächenwasser tränken, zu dem Wildvögel Zugang haben, sowie Futter und Einstreu für Wildvögel unzugänglich aufbewahren. (bp)

Das könnte Sie auch interessieren

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.