Geldstrafe wegen Bestechung

Mittweida.

Ein Arbeitsloser aus einer Gemeinde in Mittelsachsen ist am Donnerstag vorm Amtsgericht Döbeln wegen Bestechung zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 15 Euro verurteilt worden. Richterin Ines Opitz sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte für eine Tüv-Plakette bezahlt hatte, obwohl eine Hauptuntersuchung nicht ordnungsgemäß stattfand. Der ledige, nicht vorbestrafte Kraftfahrer habe sich der Bestechung in Tateinheit mit Anstiftung zur Falschbeurkundung im Amt schuldig gemacht. Den Prüfer hatte er aufgefordert, ihm die Untersuchungsprotokolle so schnell wie möglich auszuhändigen, weil er sein Auto zulassen wollte. Den VW Passat hatte der gebürtige Leisniger in einer Werkstatt in Mittweida selbst repariert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (dahl)

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