Gericht: Angeklagter erscheint nicht

Chemnitz/Döbeln.

Ein 31-Jähriger, den das Amtsgericht Döbeln wegen der Beschädigung von zwei Rauchmeldern in seiner Asylunterkunft in Mittelsachsen zu einer Geldstrafe verurteilt hatte, ist gestern nicht zu seiner Berufungsverhandlung vor dem Chemnitzer Landgericht erschienen. "Uns liegen keine Entschuldigungsgründe vor", sagte die Vorsitzende Richterin nach einer Wartepause von rund 15 Minuten. Infolge erging das Urteil des Landgerichts: Die Berufung wird verworfen, der Angeklagte trägt die Kosten. Binnen einer Woche, nachdem ihm das Urteil zugestellt wurde, kann er die Wiedereinsetzung beantragen. Sonst wird das Urteil des Amtsgerichtes Döbeln rechtskräftig, das eine Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je 15 Euro verhängte. An den Rauchmeldern sei ein Schaden von rund 600 Euro entstanden. (kala/helk)

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