Gericht ist bis 2020 eine Baustelle

Arbeiten kosten rund 21 Millionen Euro

Freiberg.

Ende vorigen Jahres hat sich das Gebäude von Amtsgericht und Polizeirevier in Freiberg in eine Baustelle verwandelt. Seither laufen in dem 1875 und 1876 errichteten Haus Abbrucharbeiten. So sind beispielsweise mehr als 200 Türen aus Holz und Stahl zu entsorgen. Auch altes Parkett und Böden aus Linoleum sind zu entfernen genauso wie haufenweise Fliesen. Auch die alte Heizungsanlage muss raus, so sind beispielsweise annähernd 300 Heizkörper und Röhrenradiatoren zu demontieren. Sind die Arbeiten beendet, soll mit dem Rohbau begonnen werden.

2019 soll schließlich nach Angaben des zuständigen Sächsischen Immobilien- und Baumanagements (SIB) neue Technik installiert werden. Das Dach und die Fassade wird den Planungen zufolge 2020 saniert. Im selben Jahr soll der Innenausbau über die Bühne gehen. Der historische Schwurgerichtssaal bleibt auch nach der laufenden Sanierung erhalten. "Der Abschluss der Arbeiten ist für Ende 2020 geplant", erklärt SIB-Sprecher Tobias Lorenz. Die Maßnahme, zu der auch ein Erweiterungsbau gehört, wird mit 20,9 Millionen Euro zu Buche schlagen.

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