Geschafft: Marbacher Kirche ist wieder ein Schmuckstück im Dorf

Nach umfangreichen Fassaden- und Deckensanierungsarbeiten ist die Marbacher Dorf-kirche am Sonntag wiedereingeweiht worden. Zu den Restaurierungsarbeiten gehörte auch die Ausbesserung der bemalten Fenster (Foto links), die Sanierung der Deckenbemalung, welche auch eine Lutherrose enthält (Foto rechts unten), sowie die Überarbeitung der Außenfassade (Foto rechts oben) und die Erneuerung des Dachstuhls. Zum feierlichen Gottesdienst sprach der Superintendent von Leisnig, Arnold Liebers, zu den Anwesenden. Frieder Lomtscher vom Kirchenvorstand hatte den Baufortschritt dokumentiert. Gemeindepfarrer Jörg Matthies führte die Kirchgemeinde (Mitte, v. l. n. r.) durch die Veranstaltung im restaurierten Gotteshaus. Seit Ende April 2017 wurde an der Dorfkirche gebaut, nachdem die Sanierungsarbeiten sich aufgrund fehlender Fördermittel verzögert hatten. Zunächst wurde das Mauerwerk trockengelegt und der Putz abgehackt. Im Mai 2017 starteten dann die Hauptarbeiten: die Sanierung des Dachstuhls. Der Holzbock hatte in fast allen liegenden Balken großen Schaden angerichtet. Etwa 600.000 Euro flossen in die Sanierung. 200.000 Euro erhielt die Kirchgemeinde als Fördermittel von der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland, 180.000 Euro flossen aus dem Programm "Integrierte ländliche Entwicklung". Mehr als 170.000 Euro steuerten die Kirchgemeinde aus Eigenmitteln sowie die Landeskirche bei. Zudem gab es 12.000 Euro Denkmalmittel für die Restaurierung der Fenster. (efh/ug)

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